Marius und Milka

Mit dem Design bin ich noch nicht weitergekommen.

Gestern habe ich mit meinen Schwestern und meiner Mutter einen Backtag eingelegt, weil die Freunde bzw. Ehemänner meiner Schwestern im Stadion waren.

Bei der Übersicht der Rezepte meiner Schwestern ist aufgefallen, dass sogar eine vegane Version (Aprikosenteilchen) dabei war, sodass wir uns entschlossen, dass mein veganer Schoko-Bananen-Kuchen sowie -Muffins und die Teilchen gemacht werden; ein komplett veganer Backtag :)

Die Fotos und die Rezepte hierzu folgen demnächst.

Was mich heute jedoch ganz aus der Tagesplanung geholt hat, waren oder sind Marius und Milka.

Von klein auf besitze ich Kaninchen. Derzeit sind es 3 Stück unterschiedlichen Alters und absolut unterschiedlichem Charakter.

Sie leben das ganze Jahr über draußen.


Jedes Mal aufs Neue, wenn ich es lesen muss, frage ich mich, welche Spezies es schafft, sich Tiere anzuschaffen und diese auszusetzen. Wieso beschäftigt man sich nicht vorher, was für ein Aufwand die entsprechende Tierart macht, was diese Tiere benötigen usw.?

Es ist kurz vor Ostern und es wurden zwei sehr junge Kaninchen (ich gehe von Geschwistern aus) in einem viel zu kleinen Karton (etwa in der Größe von einem schmalen Deichmannschuhkarton) einfach so ausgesetzt.

Nein, es gibt ja keine Tierheime. Den Tieren geht es besser, wenn sie mutterseelenallein auf einer Straße in der Nähe von Läden/Firmen ausgesetzt werden.

Natürlich sind Tierheime (unseres derzeit sehr stark durch einen Notfall. 150 Kaninchen landeten bei uns im Heim) immer wieder stark überfüllt. Aber ist es nicht das letzte Stück eines Menschens, seinen guten Willen zu beweisen und die Tiere dort abzugeben?


Meine soziale Ader für Tiere sprang somit wieder hervor, ich packte mir die kleinen Tierchen, fuhr zum Tierarzt, besprach kurz die weitere Vorgehensweise, ließ Geschlechter bestimmen (hurra, wie befürchtet ein geschlechtsreifes Pärchen) und fuhr nach Hause.

Ins Tierheim möchte ich sie ungern geben, was jedoch - sollten Sie nicht vorher vermittelt oder in meine Gruppe integriert werden können - ggf. notwendig sein wird, wenn mein Umzug in die neue Wohnung ansteht.

Der alte zweistöckige Käfig wurde wieder aus dem Keller geschaufelt und eingerichtet.

Die Kleinen leben daher aktuell in meinem Esszimmer. Hier im Wohnzimmer höre ich sie im Käfig toben.

Marius links, Milka rechts

Da Kaninchen selbstverständlich viel Platz benötigen, werde ich in den nächsten Tagen wieder PVC kaufen müssen, damit ich ihnen dauerhaften Auslauf bieten kann.


Und die Kastration von Marius muss auch kurzfristig erfolgen. Auch wenn ich die beiden nicht behalte - ich will nicht, dass später Unfug (oder Unwissen?) betrieben wird. Männliche Tiere in Partnerschaften gehören kastriert (zumal diese ansonsten sehr schnell aggressiv sind und auch gerne herumspritzen.. Ich kenne da noch so einen Kandidaten...)

Bei den Namen war es mir wichtig, dass es keine Standards wir "Bonny & Clyde", "Romeo & Julia" usw. werden. So etwas finde ich ganz schlimm. Meine Kaninchen haben abstrakte Namen. Nacho, Yuuki und Yuna (die zuletzt gestorbenen Djenga und Picasso).

Es sollten auch keine gängige Namen werden. Anfangs dachte ich "ganz alte Namen fände ich cool. Erna und Willie. Bruno und Gerlinde. Rudi und Waltraud. Oder abstraktes - wieso nicht Urlaubsziele? Ibiza und Rhodos.

Aber dann kam ich auf Marius und Milka. Und mit diesen Namen bin ich zufrieden.

Somit war dann mein "ich bastel heute an meinem Blogdesign" Vorhaben gestrichen.

Aber immerhin wurde eine gute Tat vollbracht :)

1 Kommentar:

  1. find ich gut... du hast schöne, süße namen für sie gefunden und jetzt haben sie jemandne, der sich gut um sie kümmert =D

    ich find besonders milka toll *___*

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