Rezept: Auberginentower

Vorher eine Ankündigung über geplante Blogeinträge schreiben und dann genau andersrum starten - geht auch ;)

Wenn ich koche (oder backe), ist es meistens so, dass ich ein Rezept finde, es machen möchte und erst mitten in der Zubereitung merke: Whoops, dir fehlen ja irgendwie ein paar Zutaten.

Aber wenn ähnliches vorhanden ist, wird dies zweckentfremdet. In diesem Fall war die Unwissenheit bei "Süßkartoffeln" dabei. Ich ging davon aus, dass es einfach normale Kartoffeln sind (jetzt weiß ich es aber besser).

* Diese Zutaten habe ich in meinem Rezept nicht verwendet, da zu diesem Zeitpunkt nicht vorhanden ;)


Auberginentower mit Süßkartoffeln und Granatapfel
Mein perfekt angeordneter Auberginentower


Zutaten (2 Personen)
400 g   Süßkartoffeln*
110 g   Auberginen
2 EL    Olivenöl   
1          kleine, weiße Zwiebel
90 g     weißes Mandelmus
1/2 TL gehackter Thymian*
120 g   Brokkoli
1/2       Granatapfel
70 ml   Wasser
1 TL    frisch gepresster Zitronensaft
            Salz
            Pfeffer
     
Zubereitung  (35 Minuten)
Backofen auf 220°C Umluft vorheizen.
Die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. 
Die Aubergine in dicke Scheiben schneiden und mit 1 EL Olivenöl sowie 1 Prise Salz in einer kleinen Schüssel vermengen.
Die Kartoffeln sowie die Aubergine für ca. 10 Minuten im Ofen auf der mittleren Schiene backen (anschließend wird der Ofen nicht mehr benötigt).
Während der Backzeit die Zwiebel schälen und fein hacken. Das restliche Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln bei mittlerer Hitze ca. 3 Minuten andünsten.
Anschließend mit den Kartoffeln und 30 g Mandelmus mischen.
Thymian unterheben und mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Brokkoliröschen in Salzwasser kurz aufkochen und anschließend abtropfen lassen.

Für die Creme das restliche Mandelmus, Wasser und den Zitronensaft verrühren, kurz aufkochen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zum Schluss die Auberginenscheiben mit der Kartoffelfüllung schichten, darauf die Brokkoliröschen und die Creme darübergeben.

Als Topping die Granatapfelkerne darüberstreuen.
Auberginentower Topping
Auberginentower Detailaufnahme von der Verwüstung unterhalb des Turmes
Das Zusammenklappen eines Towers. Sieht trotzdem lecker aus


Fazit: Sehr lecker, bei mir hat es für 3 Portionen gereicht. Die Creme war mir ein bisschen zu dick, das Ganze konnten aber der frische Geschmack der Granatapfelkerne retten. Am Schluss hatte ich noch zu viele Creme / Kartoffeln übrig, das habe ich dann mit der restlichen Granatapfelhälfte so gegessen :)
WICHTIG: Die Creme nicht zu lange aufkochen lassen, bzw. etwas mehr Wasser hinzufügen. Meine blieb Mus.
 ♥♥♥♥♡ 

Produktvorstellung: Baolas Baobab

Durch meine Schwester bin ich an zwei Bücher über die Säure-Basen-Ernährung "geraten". Eigentlich hatte ich vor, nun mit Vegan for Youth zu beginnen, aber eine Basenwoche schiebe ich noch davor.

Gestern gab es einen reinen Safttag, bestehend aus 1,5 l Gemüsesaft (ich habe 1kg Möhren und 1 Tomate gewählt), 1 l Obstsaft (1 Apfel und 3 Kiwis) sowie 2 l Wasser mischen und über den Tag verteilt trinken. Es sah lecker nach einem fertigen Multivitaminsaft, täuschte jedoch - schade :D

Funktionierte eigentlich ganz gut, bis ich den Tipp darunter las und feststellte, dass ich auch Gemüse essen könnte, was ich tat und durch das Kauen kam erst der richtige Hunger.

Der Tag verlief jedoch wirklich super, ich merkte keine Beeinträchtigungen, wobei ich um 22 Uhr bereits im Bett lag und nahezu sofort einschlief.

Heute wird der Basensuppentag gemacht, wobei mein Frühstück aus einer Banane mit Zimt und einer Schale Erdbeeren bestand (ist doch fast Suppe). Aber mit Suppe am Morgen kann ich mich einfach nicht anfreunden..


Zurück zum eigentlichen Thema.


Ich hatte bereits erwähnt, dass ich vom Baobab Onlineshop das Baobabpulver (100g) zum Testen erhielt.
Baola Baobab mit Infobroschüren

Mit dem Pulver werde ich nach der Basenwoche einige Rezepte ausprobieren bzw. selbst kreieren und dann anschließend mit der VFY-Challenge starten.

Das Pulver stammt vom Affenbrotbraum und ist super geeignet für die Nahrungsergänzung sowie -zubereitung.



Eine kurze Zusammenfassung:
- ideales Ballaststoffverhältnis
- mehr Vitamin C als in Orangen
- mehr Calcium als in Milch
- mehr Eisen als in rotem Fleisch
- präbiotisch und antioxidantisch

- 100% bio-logisch
- aus fairem Handel
- vegan

Ich bin auf jeden Fall wahnsinnig gespannt, wie es schmeckt bzw. inwieweit es bei mir in Gebrauch kommen wird. Aber was soll an bio und fairem Handel schlecht sein?

In der Broschüre, die auch an dem Produkt ist, sind bereits Rezeptvorschläge vorhanden, die ich bestimmt beim ersten Versuch anwenden werde :)